Unterrichtsstart zum Eisbergmodell
Einführung in das Eisbergmodell
Lehrziel: Die Schüler*innen sollen verstehen, wie das Eisbergmodell die Kommunikation und die Komplexität menschlicher Interaktionen beschreibt.
Warm-Up Aktivität: "Das unsichtbare Eisberg-Rätsel"
Vorbereitung
- Material: Ein großes Plakat oder eine Tafel, auf der ein Grafiker einen Eisberg skizzieren kann.
- Zeit: 10 Minuten
Ablauf
-
Visualisierung des Eisbergs:
- Beginnen Sie die Stunde, indem Sie das Plakat oder die Tafel umdrehen, sodass die Schüler*innen zunächst den nackten Eisberg (nur die Spitze) sehen. Diese Spitze ist der sichtbare Teil der Kommunikation: Worte, Körpersprache und Verhalten.
-
Frage:
- Stellen Sie den Schüler*innen die Frage: „Was seht ihr hier? Was könnte das darstellen?“.
- Lassen Sie sie die sichtbaren Aspekte der Kommunikation diskutieren (z.B. Sätze aus dem Alltag, Höflichkeitsformeln).
-
Vertiefung:
- Fragen Sie: „Was könnte unter der Wasseroberfläche verborgen sein?“ Dies kann Gefühle, Annahmen, Vorurteile, kulturelle Hintergründe, Gedanken und Motivationen umfassen.
- Bitten Sie die Schüler*innen, Beispiele für verborgene Aspekte menschlicher Kommunikation zu nennen.
-
Eisberg erweitern:
- Zeichnen Sie zusammen mit der Klasse den unsichtbaren Teil des Eisbergs größer und detaillierter unter die Wasserlinie. Dies visualisiert die Komplexität von Kommunikation, die oft über Worte hinausgeht.
Reflexion
Diskussion
- Fordern Sie die Schüler*innen auf, darüber nachzudenken, warum es wichtig ist, sowohl den sichtbaren als auch den unsichtbaren Teil der Kommunikation zu verstehen.
- Diskutieren Sie, wie Missverständnisse oft entstehen, wenn nur der obere Teil des Eisbergs beachtet wird.
Zielsetzung
- Erklären Sie, dass sie im Lauf der Stunde das Eisbergmodell eingehender analysieren und verstehen werden, um die Mechanismen menschlicher Kommunikation besser zu begreifen.
Übergang zur Unterrichtseinheit
- Leiten Sie über zur Aufgabenstellung, in der die Schüler*innen in Gruppen an Beispielen aus Literatur oder ihrer eigenen Lebenserfahrung arbeiten, um das Eisbergmodell zu veranschaulichen und zu reflektieren.
Durch diese Einführung wird das Interesse der Schüler*innen geweckt, und sie werden angeregt, über Kommunikation nachzudenken und ihre eigenen Erfahrungen zu reflektieren, bevor das Thema theoretisch vertieft wird.